Kirche · Glaube · Katholisch · Messe · Gottesdienst · Gebet · Liturgie · Bischof · Alte-Messe · Feier · Lexikon · Bibel · Eucharistiefeier · römisch  
  Pro Missa Tridentina  
Jesus und seine J�nger
Links    Kontakt    Impressum    Datenschutz    Gebet
  Startseite

Aktuell
PRO MISSA TRIDENTINA (PMT)
Presse
Traditionsverbundene Organisationen
Aus den Diözesen
Aus dem Vatikan
Termine
Wallfahrten / Exerzitien / Ferienfreizeiten

Liturgie

Hl. Messen

Verein

Medien

Bilder

Lexikon

Facebook- Fan werden!

 

Aktuell

 
Traditionsverbundene Organisationen
am 23. Oktober 2020 bei der 6. Tagung Summorum Pontificum in Rom

Ansprache von Seiner Eminenz Raymond Leo Kardinal Burke
am 23. Oktober 2020 bei der 6. Tagung „Summorum Pontificum“
im Institut Maria Santissima Bambina, Rom

im Rahmen der IX. Internationalen Romwallfahrt „Summorum Pontificum“

Kardinal Burke begrüßte in seiner Ansprache die Bemühungen all jener, die für diese Messe gearbeitet haben und arbeiten, und ermahnte sie, über ihre in Rom um ihn versammelten Vertreter, alle Möglichkeiten des Motu Proprio von Benedikt XVI. auszuschöpfen.

Er sagte u.a.:

Es ist mir eine große Freude, heute zu Ihnen sprechen zu können und Sie zu ermutigen, Ihr treues Werk der Bewahrung und Förderung des usus antiquior des Römischen Ritus fortzusetzen, wie Papst Benedikt XVI. es bei der Verkündigung seines Motu Proprio Summorum Pontificum beabsichtigt hat.

Die klassische römische Liturgie war, bleibt und wird immer ein bedeutender Teil des täglichen Lebens der Kirche sein.

Ihr außerordentlicher Charakter ergibt sich aus ihrer langen Geschichte und ihrer bemerkenswerten Schönheit, die das Motu Proprio gerade in der Kirche als Ganzes immer stärker präsent machen sollte.

Wir wissen, daß es in der Kirche, vor allem in der Hierarchie, einige gibt, die die in Summorum Pontificum enthaltene Gesetzgebung endgültig aufheben wollen. Sie halten immer noch an jener Ideologie fest, die einen "radikalen Wandel" in der Kirche fördert - eine Revolution, die die Gläubigen von der lebendigen Tradition zu trennen sucht, in der Christus weiterhin das Haupt und der Hirte der Herde ist. Die fragliche Ideologie ist banal, säkular und sieht die Kirche als eine künstliche Realität, die der Manipulation unterworfen ist, während die Kirche eine göttliche Institution ist, in deren Dienst wir aufgerufen sind, uns selbst und unsere Talente zu stellen.

Es ist klar, daß es unter solchen Umständen notwendiger denn je ist, unserer Verpflichtung treu zu bleiben, all das zu fördern, was Papst Benedikt XVI. durch sein gerade zur rechten Zeit veröffentlichtes Motu Proprio zum Wohle der universalen Kirche wollte. Es kommt nicht in Frage, daß wir uns wie entmutigte, verängstigte Soldaten Christi verhalten - wir müssen vielmehr mutig sein und Vertrauen in die Wahrheiten haben, die Papst Benedikt XVI. bewahren und fördern wollte.

Wir müssen viel für das Büro der Glaubenskongregation beten, das für die Zuständigkeiten verantwortlich ist, die früher zur Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei gehörten, sowie für die Vorgesetzten der Kongregation, die jetzt direkt an der Arbeit des betreffenden Büros beteiligt sind. Gleichzeitig müssen wir unser Bestes tun, um dieses Amt und damit seine Vorgesetzten über all das Gute zu informieren, das die regelmäßige Feier der Sakramente und Sakramentalien nach dem usus antiquior der Kirche bringt.
Ebenso sind wir uns bewußt, daß wir als Gläubige auf unsere heiligen Rechte und Pflichten bestehen müssen, und wir sind verpflichtet, wenn nötig, auf die Anwendung der Bestimmungen des Motu Proprio Summorum Pontificum zu drängen. Das Gleiche gilt für die Instruktion Universae Ecclesiae über die Anwendung des Apostolischen Schreibens Motu Proprio Summorum Pontificum Seiner Heiligkeit Benedikt XVI., das die Glaubenskongregation am 30. April 2011 verfaßt hat.

Der Nächstenliebe kann in der Kirche nicht gedient werden, wenn die grundlegenden Anforderungen der Rechtsordnung nicht beachtet werden. Die Gläubigen verlieren zu recht das Vertrauen in die Nächstenliebe ihrer Pfarrer, wenn diese nicht einmal das tun, was ihnen gegenüber gerecht ist. Die Befolgung der regula juris (der Regel des Rechts) ist kein Legalismus; im Gegenteil, sie ist die sichere Grundlage, von der die gute Ordnung der Kirche abhängt.

Ich lobe die Arbeit der Institute des geweihten Lebens und der Gesellschaften des apostolischen Lebens, die sich dem Schutz und der Förderung der klassischen Liturgie widmen. Zugleich beglückwünsche ich die Arbeit so vieler Gläubigen, die sich diesem Apostolat widmen. Auch die Arbeit von Vereinigungen von Gläubigen wie z.B. der Internationalen Föderation Una Voce (Foederatio Internationalis Una Voce), Pro Missa Tridentina in Deutschland und der Latin Mass Society of England and Wales kann ich nicht unerwähnt lassen.

Ich danke Ihnen. Möge Gott Sie segnen und alles, was Sie unternommen haben, um die ältere Form des Römischen Ritus zu schützen und zu fördern, zur größeren Ehre Gottes und zur Rettung unzähliger Seelen.


Deutsche Version

Englische Version
geschrieben am 23.11.2020 um 08:10 Uhr.
 
 
 
 

 
    © Pro Missa Tridentina Disclaimer Datenschutz created by symweb