Kirche · Glaube · Katholisch · Messe · Gottesdienst · Gebet · Liturgie · Bischof · Alte-Messe · Feier · Lexikon · Bibel · Eucharistiefeier · römisch  
  Pro Missa Tridentina  
Jesus und seine J�nger
Links    Kontakt    Impressum    Datenschutz    Gebet
  Startseite

Aktuell
PRO MISSA TRIDENTINA (PMT)
Presse
Traditionsverbundene Organisationen
Aus den Diözesen
Aus dem Vatikan
Termine
Wallfahrten / Exerzitien / Ferienfreizeiten

Liturgie

Hl. Messen

Verein

Medien

Bilder

Lexikon

Facebook- Fan werden!

 

Aktuell

 
Termine
am Dienstag, 21. April 2020,

Vortrag
am Dienstag, 21. April 2020, um 19.30 Uhr
von Lukas Metz
„Der römische Barock: Impressionen und Hintergründe“

im Pfarrsaal von St. Peter München, Thalkirchner Str. 11, Rückgebäude.
(Vom Sendlinger-Tor-Platz sind es ca. 350m zum Pfarrsaal)

Lukas Metz zu seinem Vortrag:
„Ein angemessenes Verständnis des Barock ergibt sich vor allem durch die Einbeziehung der untrennbar mit dem Konzil von Trient (1545-1563) verbundenen katholischen Erneuerungsbewegung. In Abgrenzung vom vergleichsweise negativen Menschenbild eines Luther, Zwingli und Calvin hat das Trienter Konzil erneut die rechtfertigungstheologische Eigenverantwortlichkeit und freie Selbstmächtigkeit des Menschen betont, der durch seinen Selbstvollzug als Leib- und Sinnenwesen die eigenen Affekte und Emotionen für die Erlangung des persönlichen Heiles fruchtbar machen könne. Durch die "positive" Anthropologie des Tridentinums haben sich für das Kulturschaffen des Barock mannigfache Möglichkeiten eröffnet: Eine bislang unerreichte Synthetisierung aller Künste konvergiert zu einem Gesamtkunstwerk, das in formaler Geschlossenheit das Totum aller transzendenten und immanenten Wirklichkeit zur Anschauung bringt. Damit geht eine gefühlsmäßige Gleichzeitigkeit von Lebensfreude und Endlichkeitsbewusstsein einher. Besagte Transparenz des Endlichen für das Unendliche kulminiert in der paradigmatischen Rede von der „erlösten Sinnlichkeit“. Die bloße Natur wird als gut bejaht und als der gnadenhaften Vervollkommnung für fähig erachtet. Das prachtvolle Sinnenspiel der Kunst propagiert im Letzten die Vorwegnahme des Aufblühens der Weltwirklichkeit in Gott.

Exemplarisch wird der "Epochenkolorit" des Barock anhand ausgewählter Beispiele aus der Ewigen Stadt und prägend gewesener Pontifikate verdeutlicht.“

Lukas Metz ist Student der Katholischen Theologie an der Ludwig-Maximilians-Universität, Student der Philosophie an der Hochschule für Philosophie, Mitglied im Elitenetzwerk Bayern, Stipendiat des Max-Weber-Programms des Freistaates Bayern und der Studienstiftung des deutschen Volkes. Er ist Mitarbeiter am Lehrstuhl für Kirchengeschichte des Altertums und Patrologie und engagiert sich in der Münchner Stadtpfarrei St. Peter.

Veranstalter: Freundeskreis Pro Missa Tridentina in Zusammenarbeit mit der Priesterbruderschaft St. Petrus, München
geschrieben am 24.01.2020 um 22:58 Uhr.
 
 
 
 

 
    © Pro Missa Tridentina Disclaimer Datenschutz created by symweb