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Vorstand

Vorstellung des Vorstands der Laienvereinigung

Der amtierende Vorstand führt den Verein seit den Vorstandswahlen auf der ordentlichen Hauptversammlung am 29. April 2006. Bei der Hauptversammlung am 28. April 2007 wurde Professor Kresimir Veselic zum stellvertretenen Vorsitzenden gewählt. Prof. Wolfgang Waldstein wurde zum Ehrenvorsitzenden gewählt.

Monika Rheinschmitt, Vorsitzende

Monika Rheinschmitt
  • wurde 1961 in Stuttgart geboren und wuchs dort in einer katholischen Familie auf. Die örtliche Kirchengemeinde war vorauseilend-modern. Nach dem Abitur Studium der Informatik an der Universität Stuttgart und "konservativ-reaktionäres" Engagement (zusammen mit ihrem späteren Ehemann) in der Hochschulgemeinde. Intensive Lektüre von Romano Guardini und Josef Pieper.
  • 1986-1995 Arbeit als Informatikerin in einem Computer-Großunternehmen.
  • Durch einen alten Gemeindepfarrer Kontakt mit den Schriften von Prof. Georg May.
  • U.a. Lektüre der Bücher von Josef Kardinal Ratzinger.
  • Im Frühjahr 1989 erste bewußte Mitfeier einer "alten" hl. Messe, zelebriert durch einen Priester der Petrusbruderschaft im katholischen Mädchengymnasium St. Agnes in Stuttgart.
  • Im Sommer 1989 Heirat mit Rupert Rheinschmitt.
  • Seit Anfang 1990 Mitglied der Choralschola der "Gemeinde des alten römischen Ritus in der Diözese Rottenburg-Stuttgart".
  • Wahl zur zweiten Vorsitzenden auf der Gründungsversammlung der Laienvereinigung im Frühjahr 1990. Wahl zur ersten Vorsitzenden auf der Pro Missa Tridentina–Hauptversammlung im November 1992. Regelmäßige Herausgabe des Vereinsrundbriefs.
  • 1995 in Rom Übergabe einer Petition (mit 70000 Unterschriften) an den Heiligen Vater mit der Bitte um Freigabe der "alten" Liturgie für alle Priester und Gläubigen, die dies wünschen.
  • 1995 und 1999 Geburt der beiden Söhne Thomas und Michael.
  • 1998 Umzug von Ditzingen nach Korntal (bei Stuttgart), dem Sitz der 1819 gegründeten "Evangelischen Brüdergemeinde Korntal".
  • Führung und Weiterentwicklung der Laienvereinigung für den klassischen römischen Ritus in der Katholischen Kirche zu einer Organisation mit internationalen Kontakten.
  • Die enge Zusammenarbeit der verschiedenen lokalen und überregionalen Gruppen und Vereine traditionsverbundener Katholiken ist für die Zukunft des klassischen römischen Ritus von entscheidender Bedeutung.

Prof. Dr. Wolfgang Waldstein, Ehrenvorsitzender

Prof. Dr. Wolfgang Waldstein
  • wurde im Jahr 1928 in Hangö in Finnland geboren. Nach Ausbruch des finnisch-russischen Kriegs 1939 kam seine Familie 1940 nach Salzburg.
  • 1964 außerordentl. Univ.-Prof. für Römisches Recht in Innsbruck.
  • 1965–1992 ordentl. Univ. Prof. in Salzburg.
  • 1996–1998 Ordinarius an der Zivilrechtlichen Fakultät der Päpstlichen Lateran Universität.
  • Seit 1994 Mitglied der Päpstlichen Akademie für das Leben.
  • Was das Bemühen um die Erhaltung des alten römischen Ritus betrifft, so war Prof. Waldstein Mitunterzeichner der Eingabe vom 31.8.1974 an die Versammlung der Bischöfe der Länder des deutschen Sprachraums am 23. Sept. 1974 in Salzburg.
  • 1976 war er maßgeblich an der "Aktion zur Erhaltung der tridentinischen Messe" beteiligt. Er hat auch den ganzen Vorgang um die damalige Eingabe an die Österreichische Bischofskonferenz in der Dokumentation "Hirtensorge und Liturgiereform" 1977 veröffentlicht.
  • Von sonstigen Publikationen seien nur erwähnt: Die liturgische Bewegung von Dom Guéranger vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil, UVK 26 (1996) S. 211-230; und "Die Enzyklika Fides et ratio und die Lex orandi", UVK 29 (1999) S. 320-340. Sein Vortrag "Tradition – Herausforderung der Gegenwart" bei der PMT-Hauptversammlung in Berlin wurde im Juni 1996 im Rundbrief der Laienvereinigung veröffentlicht.

Thomas Floren, Kassierer

Thomas Floren
  • geboren im Jahr 1966 in Paderborn; wuchs dort im katholischen Elternhaus auf.
  • nach dem Abitur Studium der vorklinischen Humanmedizin in Münster von 1985 - 1988.
  • 1988 - 1993 Studium der Medizinischen Informatik in Heilbronn und in Heidelberg.
  • In Heidelberg kam Thomas Floren durch intensivere Lektüre und Beschäftigung mit der Heiligen Schrift zu der Überzeugung, daß die heilige römisch-katholische Kirche die Kirche Jesu Christi ist.
  • 1994 kam er mit dem Förderkreis Ecclesia Dei in Heidelberg in Kontakt und lernte dort den klassisch-römischen Ritus kennen und lieben.
  • Daß in der Heiligen Messe der katholischen Kirche das Kreuzesopfer - zu dem Jesus Christus sich selbst dargebracht hat, damit wir gerettet werden - vergegenwärtigt wird und sie somit eine wahre Gnadenquelle ist, kommt nach Ansicht von Thomas Floren in der klassisch-römischen Liturgie in vorzüglicher Weise zum Ausdruck. Der gemeinsame Gebetsrichtung des Priesters und der Gläubigen zum Herrn hin, die Verwendung der Sakralsprache Latein, die die Heiligkeit der ganz und gar vom katholischen Glauben durchdrungenen Texte der klassischen Liturgie hervorhebt, die andächtige Stille beim Hochgebet und während der heiligen Wandlung sowie der ehrfürchtige Empfang der heiligen Kommunion in Form der knieenden Mundkommunion sind für ihn in diesem Zusammenhang besonders erwähnenswert. Daher hält er die klassisch-römische Liturgie für einen unaufgebbaren Schatz der katholischen Kirche, der gerade in der heutigen Zeit der innerkirchlichen Glaubenskrise ein wichtiges Heilmittel ist. Die Bischöfe sollten deshalb die Zelebration der Heiligen Messe im überlieferten Ritus nicht versuchen, einzuschränken, sondern entsprechend dem Willen des Hl. Vaters großzügig fördern.
  • Seit 1998 arbeitet Thomas Floren als medizinischer Informatiker in Stuttgart in der baden-württembergischen Krankenhausgesellschaft.


Bernhard Carolus, Beisitzer

Bernhard Carolus
  • geboren 1959; wuchs in einem gläubigen Elternhaus auf. Im alten Ritus getauft, fiel seine früheste Kindheit mit den bald einsetzenden Wirren im Zuge des II. Vatikanischen Konzils zusammen. Schon früh wurde bei ihm die Liebe zur Kirchenmusik und den lateinischen Kirchengesängen geweckt, da in seiner Heimatpfarrei St. Raphael in Heidelberg-Neuenheim die Musik sehr gepflegt wurde.
  • Die St. Raphaelskirche mit ihren prachtvollen Altären faszinierte den Jungen sehr stark, zumal der Vater ihm anhand dieser Altäre den Glauben gut erklären konnte. Dieser Eindruck sollte sein ganzes Leben entscheidend prägen.
  • So wurde es für den Achtjährigen zu einer wirklichen Katastrophe, als im Jahre 1967 unter Berufung auf das II. Vatikanische Konzil sämtliche Altäre vernichtet wurden und die Kirche damit ein leeres und kaltes Erscheinungsbild erhielt. Nun stand plötzlich der Priester hinter einem einfachen "Mahltisch", und sowohl das Latein als auch die feierliche Kirchenmusik waren verschwunden. Ohne jede Art tieferer theologischer Erkenntnisse stellte sich für den Jungen die Frage nach dem Warum für jene Maßnahmen.
  • Durch ein altes Schott-Meßbuch, das in einer Schublade des Elternhauses lag, erschloß sich ihm sehr bald die Tiefe und der einzigartige Reichtum der alten Meßtexte und des Ritus.
  • So feierte er erstmals nach der Liturgiereform Ende der 70er Jahre die Heilige Messe im klassisch-römischen Ritus mit, die fortan für ihn die bevorzugte Form wurde.
  • Anfang der 90er Jahre gründete er mit Gleichgesinnten den Förderkreis Ecclesia Dei Heidelberg, der sich zum Ziel setzte, in Heidelberg an allen Sonn- und Feiertagen die Mitfeier der Heiligen Messe im klassisch-römischen Ritus zu ermöglichen, gemäß dem Motu proprio Ecclesia Dei von Papst Johannes Paul II. aus dem Jahre 1988. Leider blieb es bis zum heutigen Tage aufgrund erzbischöflichen Widerstandes nur bei einer monatlichen Sonntags- und einer monatlichen Werktagsmesse.
  • Sein wichtigstes Bestreben ist es, vor allem dem Gregorianischen Choral auch in den Reihen der traditionsverbundenen Katholiken zu dem Rang und Platz zu verhelfen, der ihm in der römischen Liturgie gebührt.
  • Bernhard Carolus ist verheiratet, hat zwei Kinder im Alter von 13 und 18 Jahren und ist beim Finanzamt Heidelberg beschäftigt.

Klaus Kambach, Beisitzer

Klaus Kambach
  • Geboren im Jahr 1931.
  • Acht Semester Studium der (vorkonziliaren) katholischen Theologie.
  • Studium der Rechts- und Volkswirtschaft; Tätigkeit als Richter und Notar.
  • 27 Jahre Leiter einer hochschulnahen Anstalt des öffentlichen Rechts.
  • Aus Krankheitsgründen am 1.1.1994 in den Ruhestand getreten.
  • Danach 12 Semester Studium der (nachkonziliaren) katholischen Theologie.
  • Gründer und Leiter des Initiativkreises "Petrus Canisius" in der Diözese Münster.
  • Mitarbeit und Unterstützung bei der Feier der alten hl. Messe in Münster seit 1998.

 
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