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Vorstand

Vorstellung des Vorstands der Laienvereinigung

Der amtierende Vorstand führt den Verein seit den Vorstandswahlen auf der ordentlichen Hauptversammlung am 19.9.2009 in Wiesbaden. Bei der Hauptversammlung am 28. April 2007 wurde Professor Kresimir Veselic zum stellvertretenen Vorsitzenden, Prof. Wolfgang Waldstein zum Ehrenvorsitzenden gewählt.

Monika Rheinschmitt, Vorsitzende

Monika Rheinschmitt
  • wurde 1961 in Stuttgart geboren und wuchs dort in einer katholischen Familie auf. Die örtliche Kirchengemeinde war vorauseilend-modern. Nach dem Abitur Studium der Informatik an der Universität Stuttgart und "konservativ-reaktionäres" Engagement (zusammen mit ihrem späteren Ehemann) in der Hochschulgemeinde. Intensive Lektüre von Romano Guardini und Josef Pieper.
  • 1986-1995 Arbeit als Informatikerin in einem Computer-Großunternehmen.
  • Durch einen alten Gemeindepfarrer Kontakt mit den Schriften von Prof. Georg May.
  • U.a. Lektüre der Bücher von Josef Kardinal Ratzinger.
  • Im Frühjahr 1989 erste bewußte Mitfeier einer "alten" hl. Messe, zelebriert durch einen Priester der Petrusbruderschaft im katholischen Mädchengymnasium St. Agnes in Stuttgart.
  • Im Sommer 1989 Heirat mit Rupert Rheinschmitt.
  • Seit Anfang 1990 Mitglied der Choralschola der "Gemeinde des alten römischen Ritus in der Diözese Rottenburg-Stuttgart".
  • Wahl zur zweiten Vorsitzenden auf der Gründungsversammlung der Laienvereinigung im Frühjahr 1990. Wahl zur ersten Vorsitzenden auf der Pro Missa Tridentina–Hauptversammlung im November 1992. Regelmäßige Herausgabe des Vereinsrundbriefs.
  • 1995 in Rom Übergabe einer Petition (mit 70000 Unterschriften) an den Heiligen Vater mit der Bitte um Freigabe der "alten" Liturgie für alle Priester und Gläubigen, die dies wünschen.
  • 1995 und 1999 Geburt der beiden Söhne Thomas und Michael.
  • 1998 Umzug von Ditzingen nach Korntal (bei Stuttgart), dem Sitz der 1819 gegründeten "Evangelischen Brüdergemeinde Korntal".
  • Führung und Weiterentwicklung der Laienvereinigung für den klassischen römischen Ritus in der Katholischen Kirche zu einer Organisation mit internationalen Kontakten.
  • Die enge Zusammenarbeit der verschiedenen lokalen und überregionalen Gruppen und Vereine traditionsverbundener Katholiken ist für die Zukunft des klassischen römischen Ritus von entscheidender Bedeutung.

Prof. Dr. (Zagreb) Kresimir Veselic, Stellvertretener Vorsitzender

Prof. Dr. Kresimir Veselic
  • wurde im Jahr 1940 in Zagreb in Kroatien geboren.
  • Ab 1964 Dozent, seit 1976 außerordentlicher Professor für Mathematik an der Universität Zagreb.
  • 1976-1979: Wissenschaftlicher Rat und Professor für Angewandte Mathematik und Numerik an der Universität Dortmund.
  • 1979-2005: Ordinarius für Mathematische Physik an der Fernuniversität in Hagen.
  • 2005: Emeritierung
  • Seit 1997 Mitglied der Kroatischen Akademie der Wissenschaften und Künste.
  • Zahlreiche Veröffentlichungen aus dem Bereich der Angewandten und Numerischen Mathematik sowie der Mathematischen Physik.
  • Seit 1964 verheiratet mit Djurdjica, Kinder: Marija (1968) und Ivan (1973).
  • Seit 1989 aktive Förderung des klassischen römischen Ritus als Scholamitglied in Recklinghausen und Münster.
  • Beisitzer und stellvertretender Vorsitzender der Laienvereinigung von 19.4.1997 bis 25.10.2002 sowie stellvertretender Vorsitzender seit 28.4.2007.
  • Veröffentlichungen im Themenbereich Glaube und Liturgie:
    • Artikel über den altslawischen römischen Ritus bei den Kroaten in PMT-Rundbrief Nr. 9 (Römische Liturgie in Altslavisch) und in Latin Mass Magazine;
    • kroatische Übersetzungen einiger Texte von J. Ratzinger, L. Scheffczyk, M. Mosebach und J. H. Newman;
    • eine kritische Darstellung des ordentlichen und des außerordentlichen römischen Ritus.

Benjamin Greschner, Schriftführer

Benjamin Greschner
  • geboren 1988 in Dernbach bei Montabaur. Aufgewachsen in einer katholischen Familie, ledig, keine Kinder. Nach abgeschlossener Schullaufbahn absolvierte er eine Ausbildung zum Kaufmann für Bürokommunikation, seither hauptberuflich tätig als kaufmännischer Angestellter.
  • Nebenberuflich Chefredakteur des katholischen Onlinemagazins Kathnews. Seit 2009 Vorsitzender des Fördervereins Kathnews e.V.
  • Mehrere Veröffentlichungen und Rezensionen in verschiedenen katholischen Publikationen, u.a. in „Die Tagespost“ und „Der Fels“.
  • Seit 2003 ist er ehrenamtlich im Deutschen Roten Kreuz aktiv, 2004 Ausbildung zum Sanitäter.
  • Mitglied der Christlich Demokratischen Union (CDU) und der Jungen Union (JU). Seit 2009 für die CDU Mitglied im Ausschuss für Kinder, Jugend und Senioren seiner Heimatstadt Selters (Westerwald).

Prof. Dr. Wolfgang Waldstein, Ehrenvorsitzender

Prof. Dr. Wolfgang Waldstein
  • wurde im Jahr 1928 in Hangö in Finnland geboren. Nach Ausbruch des finnisch-russischen Kriegs 1939 kam seine Familie 1940 nach Salzburg.
  • 1964 außerordentl. Univ.-Prof. für Römisches Recht in Innsbruck.
  • 1965–1992 ordentl. Univ. Prof. in Salzburg.
  • 1996–1998 Ordinarius an der Zivilrechtlichen Fakultät der Päpstlichen Lateran Universität.
  • Seit 1994 Mitglied der Päpstlichen Akademie für das Leben.
  • Was das Bemühen um die Erhaltung des alten römischen Ritus betrifft, so war Prof. Waldstein Mitunterzeichner der Eingabe vom 31.8.1974 an die Versammlung der Bischöfe der Länder des deutschen Sprachraums am 23. Sept. 1974 in Salzburg.
  • 1976 war er maßgeblich an der "Aktion zur Erhaltung der tridentinischen Messe" beteiligt. Er hat auch den ganzen Vorgang um die damalige Eingabe an die Österreichische Bischofskonferenz in der Dokumentation "Hirtensorge und Liturgiereform" 1977 veröffentlicht.
  • Von sonstigen Publikationen seien nur erwähnt: Die liturgische Bewegung von Dom Guéranger vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil, UVK 26 (1996) S. 211-230; und "Die Enzyklika Fides et ratio und die Lex orandi", UVK 29 (1999) S. 320-340. Sein Vortrag "Tradition – Herausforderung der Gegenwart" bei der PMT-Hauptversammlung in Berlin wurde im Juni 1996 im Rundbrief der Laienvereinigung veröffentlicht.

Bernhard Carolus, Beisitzer

Bernhard Carolus
  • geboren 1959; wuchs in einem gläubigen Elternhaus auf. Im alten Ritus getauft, fiel seine früheste Kindheit mit den bald einsetzenden Wirren im Zuge des II. Vatikanischen Konzils zusammen. Schon früh wurde bei ihm die Liebe zur Kirchenmusik und den lateinischen Kirchengesängen geweckt, da in seiner Heimatpfarrei St. Raphael in Heidelberg-Neuenheim die Musik sehr gepflegt wurde.
  • Die St. Raphaelskirche mit ihren prachtvollen Altären faszinierte den Jungen sehr stark, zumal der Vater ihm anhand dieser Altäre den Glauben gut erklären konnte. Dieser Eindruck sollte sein ganzes Leben entscheidend prägen.
  • Durch ein altes Schott-Meßbuch, das in einer Schublade des Elternhauses lag, erschloß sich ihm sehr bald die Tiefe und der einzigartige Reichtum der alten Meßtexte und des Ritus.
  • Ende der 70er Jahre feierte er erstmals nach der Liturgiereform die Heilige Messe im klassisch-römischen Ritus mit, die fortan für ihn die bevorzugte Form wurde.
  • Anfang der 90er Jahre gründete er mit Gleichgesinnten den Förderkreis Ecclesia Dei Heidelberg, der sich zum Ziel setzte, in Heidelberg an allen Sonn- und Feiertagen die Mitfeier der Heiligen Messe im klassisch-römischen Ritus zu ermöglichen, gemäß dem Motu proprio Ecclesia Dei von Papst Johannes Paul II. aus dem Jahre 1988; heute nach dem Motu proprio "Summorum pontificum" (2007) und der Instruktion "Universae Ecclesiae" (2011).
  • Sein wichtigstes Bestreben ist es, vor allem dem Gregorianischen Choral auch in den Reihen der traditionsverbundenen Katholiken zu dem Rang und Platz zu verhelfen, der ihm in der römischen Liturgie gebührt.
  • Bernhard Carolus ist verheiratet, hat zwei Kinder und ist bei einer Landesbehörde in Heidelberg beschäftigt.


 
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