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PRO MISSA TRIDENTINA (PMT)
Traditionskatholiken treten aus der Ecke des Verbotenen - Bericht der Augsburger Allgemeinen Zeitung vom 10. Mai 2004
(loi). Sie erfordert viele Kniebeugen, ein ausgefeiltes Zeremoniell und durchgängig die lateinische Sprache. Für die gleichberechtigte Zulassung der Messe "im klassischen römischen Ritus" trat am Samstag in Augsburg die Hauptversammlung des bundesweiten konservativen Katholiken-Bündnisses "Pro Missa Tridentina" ein.

Knapp 600 Mitglieder und 5000 Bezieher des Rundbriefs zählt die Vereinigung laut ihrer Vorsitzenden Monika Rheinschmitt aus Korntal bei Stuttgart. Beileibe nicht nur Senioren, die sich zurücksehnen in die Zeit vor der Liturgiereform 1965, sondern auch zahlreiche junge Katholiken um die 30 seien dabei. Sie wollen "die Schönheit, Würde und Ehrfurcht bewahren", die in der alten lateinischen Messe enthalten sei.

Praktische Anschauung erhielt man in St. Georg, wo Bischof Areas Rifan aus Brasilien, Vorsteher der romtreuen, traditionalistischen St.-Jean-de-Ars-Gemeinschaft, in großer Feierlichkeit die Messe zelebrierte. In seiner Predigt beklagte er "eine wahre Konzentration der Krisen in der Kirche" und tadelte, dass aufgrund religiöser Ignoranz und eines nur emotionalen Bekenntnisses zur Kirche viele Irrlehren gelehrt würden. In solcher Versuchung müssten die Katholiken den Glauben an die Göttlichkeit der Kirche erneuern mit den Mitteln der Heiligung.

"Kirche wird von innen zersetzt"

Bei einer Kundgebung im Johann-Michael-Sailer-Saal kritisierte der Theologe Prof. Rudolf M. Schmitz vom traditionalistischen "Institut Christus König und Hoherpriester" die "Selbstvergessenheit" der Kirche, die sie von innen her zersetze. Seit alters her überkommene Lehren ziehe der heutige Klerus in Zweifel, so dass die Kirche nicht mehr als Angelpunkt der Heilsgeschichte dastehe, "sondern als eine von vielen Alternativen zur Lebensbewältigung", bemängelte Schmitz.

Europa müsse dringend wieder den Sinn für Sakralität zurück gewinnen, um die "Vergrauung" und Vereinheitlichung ihres kulturellen Lebens zu stoppen. "Was haben die Menschen dem Materialismus entgegen zu setzen, denen man die Heiligkeit der Liturgie genommen hat?", fragte Schmitz. Die alte Messe, die über ein Jahrtausend fast unverändert Ausdruck für katholische Identität gewesen sei, müsse vom Stigma des Verbotenen, Abseitigen und Überholten befreit werden, weil sie den Menschen "einen Ort der Mystik und des Übernatürlichen" zurückgebe.

Quelle: Augsburger Allgemeine Zeitung vom 10. Mai 2004
geschrieben von Peter Toepel am 01.06.2004 um 01:46 Uhr.
 
 
 
 

 
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